Adam Müller: 25 Jahre lang Motor und Seele von Volleyball in Naurod
Die Volleyballabteilung trauert um Adam Müller
geboren 27.10.1949 - gestorben 30.11.2025
Adam hinterlässt seine Lebensgefährtin Karin Schulz und die gemeinsame Tochter Natalie.
Wir gedenken eines großen Sportlers, ohne den sich Volleyball bei der TG Naurod nicht so gut entwickelt hätte, wie es bis heute der Fall ist. Adam war ca. 25 Jahre lang Motor und Seele von Naurod Volleyball. Sein Hauptverdienst lag im Aufbau und der Entwicklung der 1973 gegründeten Volleyballabteilung.
Adam war aktiver Mannschaftsspieler ab der 2. Hälfte der 60er Jahre bis Ende der 80er Jahre. Er zeichnete sich durch zuverlässiges Zuspiel, eine enorme Sprungkraft und seine langen Arme aus. Auch kleinere Blessuren hielten ihn nicht von der Unterstützung der Mannschaft ab. Adam war immer bescheiden und hängte seine Leistungen und Erfolge nicht an die große Glocke. Er integrierte neu hinzukommende Spielerinnen und Spieler hervorragend, hatte für alle immer ein offenes Ohr, war Antreiber bei den Mannschaftsspielen und mit anderen zusammen Stimmungsmacher bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten, nicht zuletzt bei den Saisonabschluss Feiern im Forum, wo er u.a. Playback für Wolfgang Ambros und Roger Whittaker sang. Bei den Skifreizeiten auf Selbstversorgerhütten über ca.10 Jahre hinweg war er u.a. einer der drei Apostel bei den Ski Taufen und Entertainer am Spieletisch.
Adam kam bereits als Kind zur TGN, war als Jugendlicher aktiv beim Turnen und der Leichtathletik, wurde bald auch Übungsleiter. Sportliche Höhepunkte waren damals neben dem Deutschen Turnfest die sog. Bergturnfeste, u.a. auf dem Feldberg und der Loreley.
Berthold Koridaß, Turnwart des Vereins, regte in der 2. Hälfte der 60er Jahre an, nach den Turnstunden statt Fußball Volleyball zu spielen. Adam war Feuer und Flamme und bald leitete er die ersten reinen Volleyball-Trainingsstunden. Dabei lernte er selbst zunächst das Volleyballspielen an Hand von Büchern. 1968/1969 vertiefte er während der Bundeswehrzeit seine Volleyball Kenntnisse. Er hatte die Fähigkeit, andere zu begeistern und so kamen nach und nach talentierte Nauroder Sportlerinnen und Sportler von anderen Sportarten zum Volleyball. Neben älteren Sportlern, wie etwa Peter Reitz, waren es Joachim Förster, Rolf und Horst Christ bei den Männern sowie Doris Hofmann und Marion Schenke bei den Frauen. Etwas später kam auch Willi Förster dazu. Bald schon gab es eine Damen- und eine Herrenmannschaft, dann auch eine Jugendmannschaft. Weitsichtig setzte Adam schon ab 1970 im Gesamtvorstand durch, dass es ein eigenes Jugendtraining gab.
Beim Training, den Freundschaftsspielen und um die Gründung der Abteilung herum wurde Adam wesentlich unterstützt von Horst Deußer, dem ersten „Obmann“ der 1973 gegründeten Abteilung. Adam selbst war von 1976-1980 Abteilungsleiter.
Nach der Olympiade in München 1972, wo ein deutsches Team die Silbermedaille gewann, wurde Volleyball immer populärer. 1974 stieß Birgit Pilz (damals noch: Schmidt) zur Abteilung und wurde zu einer wichtigen Spielerin und Trainerin. Ab 1973 spielten Mannschaften in der Gaurunde des Turngaus, ab 1976 dann in der Verbandsrunde des HVV.
Von den Trainings- und Wettkampfbedingungen her gab es 1976 mit der Eröffnung der Kellerskopfhalle einen Quantensprung. Im selben Jahr kam mit Werner Pilz zugleich ein sehr erfahrener Spieler, später auch Trainer, zur Volleyballabteilung. Hätte die Abteilung bis dahin nicht ein so gutes organisatorisches und qualitatives Fundament gehabt, Werner Pilz hätte wahrscheinlich bei einem anderen Verein angedockt. Alles ein Verdienst von Adam. Die Früchte seiner Arbeit zeigten sich letztlich bei Beendigung seiner aktiven Laufbahn. 1988/89 stand die 1. Herrenmannschaft vor dem Aufstieg in die Landesliga und die 1. Damenmannschaft spielte in der Bezirksliga und stand vor dem Aufstieg in die Bezirksoberliga.
Nach Beendigung seiner aktiven Volleyball Laufbahn widmete sich Adam intensiv dem Bumerang Sport, gründete einen Verein, baute hunderte von Bumerangs, gab Seminare, Interviews usw. Erfolgreich war er bei nationalen und internationalen Wettkämpfen mit zahlreichen Podestplätzen. 1993 wurde er in Hamburg Deutscher Meister Ü 40.
Wiesbaden, Dezember 2025
Für die Abteilung: Gerhard Strauch
TGN Ebike Touren 2025 - Saisonabschluss am 11.10.2025
Nachdem der Abschluss einer tollen Saison am 04.10. aufgrund des sehr bescheidenen Wetterlage nicht statfinden konnte, hatte der Wetterfrosch beim 2. Versuch ein Einsehen. Viele rätselten lange, was die Prognose "15% Wahrscheinlichkeit auf 0mm Niederschlag" in der Praxis bedeuten würde. Wir haben es herausgefunden.
8 unerschrockene Rudelbikenden fanden sich am Samstag Mittag zur großen Tour ein. "Groß" weil sie mit 54 km fast doppelt so lang werden sollte, wie die gewohnten Feierabend Touren. Da wir aber mehr als doppelt so viel Zeit, weniger Höhenmeter und bevorzugt Wege mit festem Untergrund eingeplant hatten, sollte niemand auch nur an den Rand der Überforderung seines Akkus kommen.
Da wir in der Saison bereits alle Wege in und in unmittelbarer Nähe zu Naurod befahren hatten, gab es zum Start eine allen bekannte Route. Durch's Aubachtal hinauf auch den Seyenberg und von dort den "ordentlichen" Weg hinauf zum Judenkopf. Auch das Stück hinüber nach Langenhain waren wir schon in beiden Richtungen gefahren.
Doch hinter Langenhain kamen wir auf eine Strecke, die wir noch nie zuvor kennen gelernt hatten. Kurz hinter dem "Bahnholz" Gipfel bot sich ein prachtvolles Panorama. Richtung Süd-Westen bis zur Frankfurter Skyline Richtung Richtung Süd-Osten bis zum Hunsrück. Die Guides mussten es allerdings erklären, denn der Dunst verhinderte die eigene in Augenscheinname.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 22 am 30.09.2025
Kurz vor dem Start der vermutlich letzten Feierabendtour der Saison zog über Naurod noch ein kräftiger Regenschauer hinweg. Auch die Temperaturen waren mit 14 Grad eher frisch. Mitten in der Saison hätten wir diese Tour vermutlich abgesagt.
Aber für diese Tour wäre ein Nachholen nicht mehr möglich gewesen.
Außerdem hatten sich 9 wetterfeste Rudelbikende angemeldet, und die wollten wir natürlich nicht enttäuschen. Zumal das Regenradar ein Niederschlagspause zwischen 17:30 und 19:30 Uhr angekündigt hatte.
Auch die vorgesehen Routenplanung mit eher festen und asphaltierten Wegen lieferte keine Argumente für eine Absage.
Also trafen sich die 9 Unentwegte pünktlich um 17:30 Uhr, warm eingepackt an der Kellerskopfhalle und waren gespannt wohin die 22. Tour sie führen wird.
Zum warm werden, ging es den direkten Weg, über Holderstrauch und Himbeerweg auf den Erbsenacker. Eine heftige Steigung nach denen allen warm ums Herz und in den Beinen war. Danach ging es über die bekannte Route des Heßlocher Wegs in Richtung Heßloch.
Ein schöner fester Weg - immer bergab. Oberhalb vom Orplid nahmen wir dann den kleinen Trail, den wir in dieser Saison schon einmal in der anderen Richtung gefahren waren. Bergab war er dann doch bedeutend einfacher zu befahren.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 21 am 23.09.2025
Tour Nr. 21 - soweit sind wir nicht in jedem Jahr gekommen. Doch dieses Mal waren die Temperaturen etwas frisch, aber es war trocken und ab und zu ließ sich auch die Sonne blicken.
Pünktlich um 17:30 Uhr machten sich 12 wetterharte Ridelbikende auf den Weg. 20 Sekunden später kam auch der 13. gerade noch rechtzeitig um sich der Gruppe anzuschließen.
Die Tour war aufgrund der aktuellen Verhältnisse auf den Wegen im Wald etwas "entschärft" worden, hatte aber mit 580 Höhenmetern durchaus auch einen sportlichen Anspruch. Das überraschte aber niemanden, denn es hat sich inzwischen herum gesprochen, dass es gegen Ende der Saison meist einen etwas höheren Anspruch an die Kondition der Teilnehmer gibt, als am Anfang. Dafür hat man schließlich auch einen Sommer lang trainiert.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 20 am 16.09.2025
Aller guten Anläufe sind 3 - für diese Tour Nr.20. 2x musste sie wegen Schlechtwetter abgesagt werden. Auch an diesem Dienstag droht dasselbe Schicksal. Noch eine halbe Stunde vor dem Start zog eine Regenschauer über Naurod hinweg. Doch dann zeigte sich der Spätsommer von seiner angenehmen, wenn auch etwas wolkigen Seite. Gegen 17:30 Uhr lag die Temperatur bei milden 17 bis 18 °C, es war trocken, und der Himmel lockerte sich auf. Vielleicht war es auch dieser frühe Start, der dazu führte, dass sich dieses Mal nur acht Rudelbikende am Treffpunkt einfanden. Wegen des immer früheren Sonnenuntergangs musste die Tour bereits um 17:30 Uhr beginnen, was für manche nach Feierabend einfach zu knapp war.
Der Auftakt über den Grundweg hinauf zum Erbsenacker war dank des schon etwas diffusen Abendlichts ein stimmungsvoller Genuss. Heute stand ein Kellerskopf-Spezial auf dem Programm: vier verschiedene Anstiege sollten in Erinnerung gerufen werden. Die erste Variante führte über das Kellerhohl auf den den Chaisenweg. Von da aus ging es dann einmal rundherum um den Gipfel und dann wieder hinab zum Lebendwäldchen Bärenherz.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 19 am 26.08.2025
"Anders herum auf neuen Pfaden durch bekanntes Gebiet" war das Motto der 19. Tour, zur der sich 10 Liebhabende des Rudelbikens einfanden. Um die 20 Grad bei Sonnenschein und ein paar Wölkchen startete die Gruppe in Richtung Aubachtal. Haarscharf an der B455 vorbei bogen wir direkt auf einen schönen Waldtrail ab, auf dem schon nach wenigen 100m der erste querliegende Baum den Weg versperrte. Er war abe rnicht besonders dick, so das alle leicht ihre Räder drüber heben konnten.
Dan folgte erst einmal eine klasssiche Strecke, vorbei am Auringer Weiher und üner die L3028 unter der A3 hindurch. Wenn man auf die andere Seite der Autobahn möchte sind die Alternativn sehr begrenzt. Für die Fahrt ins Seyenbachtal nahmen wir dieses Mal einen neuen Weg, der zwar teilweise eine recht ordentliche Steigung aufwies, aber sehr gut zu befahren war.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 18 am 19.08.2025
Seit Langem war das Wetter im Vorfeld der Tour einmal kein Thema – Sonne satt, trockene Wege und rund 23 °C versprachen beste Bedingungen. So trafen sich 12 Rudelbikende pünktlich zum Start an der KKH, bereit für eine Ausfahrt in den hohen Norden. Auch ein paar Offroad-Light-Abschnitte standen wieder auf dem Plan.
Gleich nach dem Verlassen von Naurod wartete der erste davon: ein unscheinbarer Weg neben der L3027. Mit bis zu 13 % Steigung gleich eine erste kleine Prüfung. Kurz hinter dem Wilhelm-Kempf-Haus mündete er auf die L3027, die wir aber nur für 300 m befuhren.
Dann ging es auf den bekannten Chaisenweg – jedoch bogen wir schon bald auf einen schmalen Waldpfad in Richtung Niedernhausen ab. Die Spuren vergangener Regentage waren kaum noch zu sehen, eine trockene Spur führte uns sicher auf den breiten Waldweg zurück.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 17 am 12.08.2025
Sonnenstrahlen trotz wechselhafter Prognosen – auch an diesem Sommerabend änderten sich die Wettervorhersagen fast stündlich. Gegen 16:30 Uhr begann sich der Himmel über Naurod zu verdunkeln, doch glücklicherweise blieb es trocken, und die Sonne strahlte weiterhin warm vom Himmel. Einige Teilnehmer zögerten dennoch kurz, doch 13 Unerschrockene trafen sich pünktlich um 18:00 Uhr an der KKH. Ihr Ziel: als Erstes den berühmten Silberstreif am Horizont zu bestaunen, der sich bereits abzeichnete. Die Entscheidung war schnell gefallen: weg von den dunklen Wolken, hin zum Licht.
Unser Start führte uns aus Naurod auf eine bisher unbefahrene Strecke. Über Auringer Straße und Obergasse erreichten wir die Koigass, einen idyllischen Wiesenweg direkt am Wickerbach entlang bis zu dessen Quelle – ein leichter Offroad-Start. Kurz darauf wechselten wir auf den Köpfchenweg. Anfangs noch asphaltiert, ist er vor allem wegen seiner kräftigen Steigungen berüchtigt – für unsere elektrisch unterstützten Bikes jedoch ein Leichtes. So rollten wir zügig an den Fischteichen vorbei und weiter auf den Chaisenweg.
TGN Ebike Touren 2025 - Tour 16 am 05.08.2025
Neue Wege in vertrauten Gefilden – unter diesem Motto machte sich 8 Teilnehmern auf die 16. Tour der Saison. "Nur 8 Teilnehemr, weil viele dem Wetter nicht trauten und lieber abgesagt haben. Schade für sie, den nach längeren Regenfällen am Nachmittag, blieb es zwischen 18:00 und 20 Uhr trocken.
Die Auffahrt zum Erbsenacker ließ zunächst vermuten, dass wir den gewohnten Waldweg nach Rambach nehmen würden. Doch kaum bogen wir in den Waldbogen ein, ging es nach links auf einen zunächst ziemlich unwegsamen Weg. Der Boden war noch feucht vom Regen, aufgewühlt durch einen Harvester und Spuren von Pferdehufen – ein eher holpriger Start. Nach einem kurzen, knackigen Anstieg in Richtung Kitzelberg änderte sich das Bild: Plötzlich öffnete sich der kühle Wald für eine erste, richtig schöne Abfahrt Richtung Rambach.
Im östlichen Teil von Rambach fuhren wir weiter auf einem kaum bekannten Weg in Richtung B455. Die Zufahrten in diesem Bereich sind eher versteckt und werden selten befahren. Durch Felder und über den Bingert führte uns der Weg schließlich in das Nobelviertel „Am Birnbaum“. Hier konnte jeder sein eigenes Urteil über die besonderen Häuser fällen – über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.










