Perfektes Wetter, 22 Grad bei strahlend blauem Himmel, ließen die Erwartungen unsere Rudelbikenden in die Höhe schnellen. Heute sollte es Richtung Südosten gehen, in eine Gegend die, trotz der Nähe zu Naurod, viele Teilnehmer noch nie gesehen hatten.
Der Start durchs Aubachtal war natürlich allen bekannt. Auringen wurde dieses Mal durch über den Tannenring durchquert, bevor es auf einem kleinen Weg unter der A3 hindurch in Richtung Seyenbachtal ging. Ein eigentlich "ganz normaler" Waldweg erwies sich etwas überraschend als kleine Herausforderung. Tiefe Spurrillen rechts und links ders Wegs ließen ein Fahren nur auf einem relativ schmalen Mittelstreifen zu. Mit etwas Adrenalin und Motorkraft wurde dieses Stück aber von allen unfallfrei gemeistert. 
Eine traumhafte Panoramaabfahrt oberhalb von Wildsachsen war die verdiente Belohnung. Einmal quer über L3017 und ein kurzes Stück auf der Usinger Straße brachten uns in das Klingenbachtal. Über einen kurzen Anstieg wechselten wir dann in das wildromatische Tal des Rohrgrabens. Dieses Tal ist ein Schutzgebiet in dem keine Bewirtschaftung des Waldes stattfindet und, in dem es eine unglaubliche Artenvielfalt zu bewundern gibt. Sogar grüne Nadelbäume können hier noch vereinzelt bestaunt werden.
Zur großen Pause nutzten wir dann den herrlichen Rastplatz an der "Warzeneiche". Eine uralte, umgestürtzte Eiche die ihren Namen den vielen Wucherungen am Stamm verdankt. Ein tolles Fleckchen Erde, dass die meisten Teilnehmer noch nie besucht hatten. Diejenigen die im Vorjahr dabei waren, konnten sich aber noch sehr gut erinnern. An diesem Platz hatte uns damals ein gewaltiger Schauer erwischt und bis auf die Unterwäsche durchnässt. Davon konnte in diesem Jahr aber keine Rede sein.










