Die Hitzewelle nimmt kein Ende, aber das Durchhaltevermögen der Rudelbikenden auch nicht. 9 tropenfeste Radelnde machten sich dieses Mal auf den Weg "Die wilde 13" zu bewältigen. Mit einem recht hohen Anteil an Trails hat sie sich den Namen zwar redlich verdient, gerade aber zu dieser Jahreszeit sind sie allesamt sehr angenehm zu fahren. Der Matsch aus dem Frühjahr ist inzwischen abgetrocknet und die die kleinen schmalen Wege, zum Teil mit Laub bedeckt, stauben bei weitem nicht so, wie die klassichen Waldwege.
Zum Start ging es in einen, für die meisten Teilnehmer noch unbekannten, Bereich. Eingekeilt zwischen A3, B455 und L3027 liegt der Hellenberg. Der hat immerhin durch den gleichnamigen ICE-Tunnel einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht.
Wir nutzen die Anfahrt über die L3027. Ein unscheinbarer Weg führt hinab zum Steubenhof. Auf diesem überraschten uns zwei prächtige Pfauen, die dort gerade Ausgang hatten. Kurz hinter dem Hof kam dann die erste "wilde Stelle". Der Aubach lieferte das Wasser für die wohl letzte Matschkuhle in 15km Umkreis. Direkt danach musste der Aubach auch noch raselnd durchquert werden. Direkt dahinter versperrt ene mächtige umgestürzte Fichte den originären Weg. Dieser Baum machte diesen Streckenabschnitt in den letzten Jahren völlig unpassierbar. Seit diesem Frühjahr haben gute Geister aber eine Umfahrung angelegt, die es uns ermöglichte wieder auf dahinterliegenden Weg zu gelangen.
Die Umrundung der Einfahrt zum Hellenbergtunnel war ebenso easy, wie der anschließende Trail, der uns zurück auf den Hauptweg brachte. Über den Gipfel des Hellenbergs, einen weiteren Trail und noch ein Stück Hauptweg und schon warn wir zurück auf der L3027. 250m auf der Strasse und dann ging es auf den klasschen Wladweg der bis nach Niedernhausen führt.
Einmal quer durch Niedernhausen und das schöne Aubachtal, an dessen Ende ein sehr langer, aber nicht wirklich schwerer Anstieg wartete.
Dieser Anstieg bedeute gleichzeitig die erste Hälfte der Umrundung der drei Niedernhausener Hausgipfel: Buchwaldskopf, Nickel und Großer Lindenkopf. Ein wunderschöner Rundweg, der am Westende von Oberjosbach beginnt, und am Ostende wieder endet.
Der höchste Punkt liegt oberhalb von Lenzhahn. Von dort hat man einen herrlichen Panoramablick, den wir für unsere Halbzeitpause nutzten. Die unvergessliche Abfahrt führte uns dann an Oberjosbach vorbei bis ins Gewerbegebiet von Niedernhausen. Eine kleien Bergwertung noch um über den Kippel zum Auringer Weiher zu kommen und dann den direkten Weg zum Weißen Ross einzuschlagen.


