Bei der ersten Tour nach dem offiziellen Herbstanfang schienen gleich sieben Sonnen vom Himmel. 18 Grad zum Start und 15 Grad bei der Ankunft, ließen uns zwar spüren, dass der Sommer zu Ende ist, aber alle empfanden das, mit der richtigen Kleidung, deutlich angenehmer als die 38 Grad im Sommer. 14 Rudelbikende erschienen deshalb ordentlich verpackt, zum Treffpunkt um 17:30 Uhr.
Es ging, wieder einmal in die Region zwischen Wildsachsen, Judenkopf und Langenhain. Ein Gebiet in dem wir schon das ein oder andere Mal waren, wo es aber noch viele unbekannte Wege zu erkunden gibt.
Da galt es aber erst einmal hinzukommen. Durch den Wald östlich des Aubachtals führt ein kleiner Trail, der auch gerne von den Läufern der TG genutz wird. Der ist inzwischen wieder in hervoragendem Zustand und lässt sich wunderbar befahren. Am Auringer Weiher begann dann ein zwar langer aber verträgicher Anstieg, der uns über L3028 unter der Autobahn hindurch bis auf den Gipfel des Seyenbachs brachte.
Es folgte die erste Abfahrt durch den Wald die von einem kurzen aber sehr knackigen bis 12%) Anstieg gefolgt wurde. Fast ebenso knackig ging es dann hinunter nach Wildsachsen. Dort begann ein langer Anstieg durch das wildromantische Thierbachtal. Vorbei an den Orjeweihern ging es ninauf bis zu Paul's Beerenhof. Kurz hinter diesem Aussiedlerhof konnten wir dann in sonniger Höhe die Halbzeitpause mit Blick auf den Bahai-Tempel genießen.
Bei der langen Abfahrt nach Wildsachsen ging es wechselweise über gut ausgebaute Waldwege, schmale aber gut zu befahrende Trails und das letzte Stück durch das romantische Hollerbachtal. Einmal quer durch Wildsachsen wartete das Seyenbachtal, das mit seinen weiten Wiesen noch ein letztes Mal etwas Abendsonne spendierte.
Kurz vor Bremthal ging es dann auf die bekannte Route zurück nach Naurod. Auf dem Holzweg war die Sonne ein paar Minuten zuvor untergegangen. Aber die "Blaue Stunde" bot noch einmal eine tolle Athmosphäre vor dem Einkehrschwung ins Weisse Ross.
